Luftige Aussichten

Philosophisch luftige Aussichten werden auf der DIA durch den Schriftsteller Michael Donhauser geweckt. Der Workshop trägt den schönen Namen “das Sehen” und lädt ein mit dem Satz:

“Wecke Deine Neugier, wie man über vertrackte, schöne und fremde Dinge nachdenken kann.”

Ich glaube als Gestalter sollte man sich anderen Perspektiven, Auffassungen und Annahmen immer öffnen und gerne doch an diesem Ausflug teilnehmen.
!! Am Freitagabend 10.07. um 18 Uhr im Foyer, Haus 7a habt ihr die Möglichkeit dazu !!

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Eine goldige Angelegenheit.

Ich traf mich also mit Till Daus, Kommunikationsdesign-Student im 10. Semester, um über sein Plakat zu reden. Meine Neugierde kennt keine Grenzen und so lautet mein Gesprächseinstieg nach dem gewohnten “moin” direkt: ” Sag mal Till, was ist denn das eigentlich?”
Ohne groß zu zögern gibt er das Geheimnis preis: “Ein Bernstein!”
Verdutzt über die Antwort ohne viel tamtam und begeistert von der Idee, kann ich mir ein breites Grinsen nicht verkneifen. Kein Geheimnis sondern ein Bernstein. Berechtigt stellt sich mir die Folgefrage, die ich direkt weiterleite: “Und warum?”
Daraufhin bringt er mir die Idee dahinter näher – mir geht ein Lichtlein auf und ich denke: “Daus du Fuchs!”.

“Küste”

“Küste” sagt er.
Der regionale Bezug von einem Bernstein zum Wasser wird erst leise, dann aber auf sympathischste Art und Weise deutlich und trifft, nach meiner Meinung, das auszudrückende Anliegen auf den Punkt. Er erzählt, dass unsere Schmuckdesigner ab und an auch aus diesen Zusammenhängen Schmuck entwerfen und so kommen wir schon wie von allein auf den nächsten Punkt: Edelstein.

Ein Edelstein mit Regionalitätsbezug, unsere Fakultät als schimmernd, goldiges Steinchen am Meer, etwas Glanz, aber nicht zu viel. Eine unabgehobene Visualisierung eines Jubiläums, und wieder schwingt eine nette, unaufdringliche Sympathie in der Ausdrucksweise mit, die das Wesen der Fakultät beschreibt. Das kann der Daus.
Aber da ist noch viel mehr. Natürlichkeit und Rohheit dieses kostbaren Steins verbindet er ein wenig mit dem Weg, den Studierende bei uns gehen. Ein gewisses Freiwerden von Zwängen, ein wenig schleifen an dem Selbst, sich in Richtungen bewegen, den Bernstein zu vollem Glanze aufleben zu lassen ohne dabei das zu verlieren, was ihn ausmacht.

Und warum diese Verfremdung?
“Auf den ersten Blick ist das ja erstmal ein Klumpen” sage ich und Till erklärt mir, dass diese Entscheidung schon ihre Gründe hat. Eine direktes Erfahren der Bedeutung soll nicht im Fokus stehen sondern eine gewisse Abstraktheit spielt eine Rolle. Licht- und Schattensituationen auf dem Stein und den Gedanken, keinen festen Weg vorzugeben, findet er interessant. Er bringt mir nahe, dass der Betrachter gefordert werden soll. Ein gewisser Ehrgeiz entsteht, der von ihm gekonnt auf die Form geleitet wird und das angestrebte Ziel, zu erkennen was das denn wohl ist, auf einmal ein wenig in den Hintergrund tritt um das große Ganze abzubilden.
Das große Ganze ist Till wichtig. Er möchte alle Bereiche unserer Fakultät mit einbinden und diesen bunten Haufen in einer visuellen Aussage vereinen. Das jeder in der Form etwas anderes sieht findet er schön, und unterstützt seine Idee der Ganzheit.
Aufgeklärt über die Hintergründe zu dem Plakat und wirklich ergriffen von der Idee verabschiede ich mich von Till und danke ihm für das nette Gespräch in der Sonne. Er geht wieder in die Druckwerkstatt, ich erstmal zum nächsten DIA Plakat… ein Bernstein also!

Adobe Photoshop PDF

Bei DIA Zuhaus mit Till Daus!

Ich wurde grade überrascht, von einer netten Produktdesignerin, die ihren Namen nicht nannte aber einen Stapel DIA-“Kleb-mich-zuhause-ans-Fenster” Plakate in unserem Atelier lies.
Was man damit machen soll? Das sagt der Name schon!
Nehmt euch Plakate mit nach Hause und klebt sie gut sichtbar nach außen an euer Fenster, um in möglichst viele Köpfe zu tragen, dass unsere Jahresausstellung vor der Tür steht!
Am besten wohnt ihr dafür im ersten Stock, aber auch 2te, 3te und 4te Stockwerke kleben sich die tollen Dinger ins Fenster, vielleicht bekommen wir dann ja Giraffenbesuch :-)

Wer ganz cool ist, nimmt sich ein paar mehr Plakate mit, klingelt bei seinen 3 Nachbarn im Erdgeschoss und bittet sie, uns in dieser tollen Sache zu unterstützen und ich denke, der Zuspruch ist schon fast garantiert.
Für alle die es vielleicht größer oder öfter ausdrucken wollen oder einfach kein Plakat mehr abbekommen haben, ist hier die Datei:
diaA42

Aber was hängt da bei mir Zuhaus, Herr Daus?

Habt ihr euch auch schon gefragt was da denn eigentlich drauf ist auf dem Plakat? Ich habe schon viele Gerüchte um dieses magische Motiv gehört, doch die Lösung war für mich noch nicht dabei.
Ich habe mich mit dem Autor des Entwurf’s – Till Daus – getroffen und mit ihm mal einen Plausch über sein Plakat geführt mit interessanten Ergebnissen.
Ich werde euch also in den nächsten Tagen Hintergrundinfos zu dem Plakat preisgeben!

Bis dahin die Frage an euch: Was seht IHR?

3, 2, 1 .. los!

3. Buschfunk, 10. DIA, 4 Wochen und 4 Tage noch Zeit bis alles beginnt .. und dann warten 3 Tage voller Freude. Juhu!

OM liebe Leute!

Ganz entspannt geht der Buschfunk in die nächste Runde, und so wie ein neues Jahr nach einer neuen Zahl verlangt, verlangt auch eine neue DIA nach einem neuen Funker. Ins Leben gerufen von Moni und Yves trägt der Buschfunk alles rund um die DIA hinaus in die weite Welt aller Interessierten und wartet dabei mit Programmen, Projekten, Entwürfen, Insiderwissen und spannenden Geschichten auf.
Im letzten Jahr funkte Lisa Najewitz durch das Dickicht der rauschenden DIA-News und dieses Jahr wurde die ehrenvolle Aufgabe an mich weitergegeben, wofür ich sehr dankbar bin und mich beim Team Buschfunk bedanken möchte!
Wer bin ich? Damit ihr also wisst, wer euch hier die Info-Happen um die Ohren schreibt kurz etwas zu meiner selbst:
Ich bin Florian Anhorn, studiere Kommunikationsdesign und Medien im 4ten Semester und bin voller Tatendrang für euch über die DIA zu berichten! :)

Diskussionen und Kommentare sind liebend gern erwünscht!
DIA bezogen Dinge wie Entwürfe, Infos, Projekte oder jegliche andere Angelegenheiten schickt ihr bitte gerne doch  in Form eines digitalen Briefes an meine E-Mail Adresse:

florian.anhorn@gmx.de

Übergabe

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